Suchbeispiele

Zur Zeit sind keine Nachrichten vorhanden.

Landwirtschaft

2014: Internationales Jahr der familienbetriebenen Landwirtschaft

Weiterlesen …

Neuigkeiten und Hinweise

Einstellung BAM-Portal

Das BAM-Portal für Sammlungen in Bibliotheken, Archiven und Museen steht für Erfolg und Nachhaltigkeit. Es wurde im Jahr 2001 – unterstützt mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) – durch das Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ), dem TECHNOSEUM Mannheim und dem Landesarchiv Baden-Württemberg initiiert und aufgebaut. BAM ging im Jahr 2004 in Produktion und ist seitdem erfolgreich online. Der Service wird von einem Konsortium getragen, dem neben den ursprünglichen Projektpartnern auch die Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin sowie der digiCULT-Verbund eG in Kiel angehören.

Das BAM-Portal liefert Informationen über Literatur, Archivalien und Objekte aus deutschen Bibliotheken, Archiven und Museen. Auch die nationale Nachlass- und Autographendatenbank Kalliope, die unter anderem handschriftliche Briefe und Korrespondenzen bedeutender Personen der Kultur-, Wissenschafts- und Weltgeschichte umfasst, ist in BAM integriert. Ebenso das Zentralverzeichnis digitalisierter Drucke mit über 1 Mio. digitalisierten Büchern.

Durch die hohe Datenintegration eröffnet der BAM-Service nicht nur für Wissenschaft und Forschung, sondern auch für die breite Öffentlichkeit einen einzigartigen Zugang zur Vielfalt der kulturellen Informationen unterschiedlichster Kulturerbe-Einrichtungen in Deutschland: Verbindungen und Querbezüge von Beständen, Sammlungen und Objekten werden über Länder-, Sparten- und Institutionengrenzen hinaus auf verblüffende Art und Weise im BAM-Portal sichtbar.

Mit knapp 70 Mio. nachgewiesenen Objekten stellt das BAM-Portal eine nahezu unendliche Fundgrube für wissenschaftliche oder kulturell Interessierte dar. 25.000 unterschiedliche Besucher mit über 1,2 Mio. Zugriffen werden pro Monat in BAM registriert! Rund 2.000 Wikipedia-Artikel verweisen auf das Portal – mehr als 5 Mio. Google-Links leiten zu den in der BAM-Datenbank nachgewiesenen Objekten.

Das Bibliotheksservice-Zentrum Baden Württemberg, das Landesarchiv Baden-Württemberg sowie die Stiftung Preußischer Kulturbesitz sind seit dem Jahr 2009 nicht nur Mitglieder des BAM-Konsortiums, sondern auch Gründungsmitglieder der Deutschen Digitalen Bibliothek, die nach dem Vorbild des BAM-Portals als spartenübergreifendes Angebot konzipiert ist. Das Gründungsziel der Deutschen Digitalen Bibliothek war und ist es, die Datenbanken von über 30.000 Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen in Deutschland zu vernetzen und über ein nationales Portal durch spezielle Suchwerkzeuge zu erschließen. Die Deutsche Digitale Bibliothek stellt ein zentrales Projekt der Kultur-, Bildungs-, Forschungs- und Medienpolitik sowie der internationalen Repräsentation Deutschlands dar. Es ist ein gemeinsames Anliegen von Bund und Ländern, die Deutsche Digitale Bibliothek als nationale Einrichtung von herausragender Bedeutung zum Erfolg zu führen. Dieser Erfolg wird nun greifbar: Das Portal wurde im März 2014 in den Produktivbetrieb übernommen.

Das BAM-Konsortium hat daher im Rahmen seiner Sitzung am 11.07.2014 beschlossen, die Portalfunktion von BAM zum Ende Juni 2015 einzustellen und die BAM-Rechercheoberfläche abzuschalten. Ohnehin ist bereits heute eine große Zahl digitalisierter Bestände aus Bibliotheken, Archiven und Museen in der Deutschen Digitalen Bibliothek erfasst. Und täglich kommen neue Inhalte hinzu.

Die Entscheidung der Konsortialpartner zur Einstellung von BAM fiel im Bewusstsein, dass das BAM-Portal wesentliche Richtwerte für die Planung und Entwicklung der Deutschen Digitalen Bibliothek vorgegeben hat. Insbesondere diente BAM als Vorbild für die spartenübergreifende Präsentation von Daten aus Bibliotheken, Archiven und Museen. Diese Funktion war für über ein Jahrzehnt für Kulturportale in Deutschland vorbildlich und in der von BAM gebotenen Qualität für viele Jahre unerreicht.

BAM hat eine sehr hohe Akzeptanz bei den teilnehmenden Kulturerbe-Einrichtungen wie auch bei seinen Nutzerinnen und Nutzern gefunden. Das BAM-Konsortium dankt den BAM-Teilnehmern, den Nutzerinnen und Nutzern wie auch den Kooperationspartnern für das entgegengebrachte Vertrauen und die hervorragende Zusammenarbeit!

In Kürze erhalten alle Datenlieferanten und Partner aktualisierte Informationen zum weiteren Verfahren. Die datenliefernden Archive werden hierbei durch das Landesarchiv Baden-Württemberg auch in Hinblick einer Datenlieferung an das Archivportal-D und die Deutsche Digitale Bibliothek weiter betreut.

Das BSZ hat bereits damit begonnen, BAM-Daten aus dem Museumsbereich in aktualisierter Form neu in das BAM-Portal zu laden. Das BSZ bietet daher allen Museumskunden an, die aktualisierten Daten bis Juni 2015 in die Deutsche Digitale Bibliothek oder alternativ in ein nationales, regionales oder lokales Museumsportal zu migrieren. Vertragsgemäß wird das BSZ ohne vorherige schriftliche Beauftragung durch die Datenlieferanten keinerlei Daten an die DDB oder an andere Portale ausliefern!

Für eine Übergangszeit bleiben die vielfach extern verlinkten Informationen auch nach der Einstellung zum Juni 2015 über den BAM-Resolvingdienst erreichbar.

Bitte sprechen Sie bei Rückfragen die BAM-Konsortiumsmitglieder oder auch das BSZ gerne an. Ansprechpartner im BSZ ist Herr Dr. Werner Schweibenz.