Neuigkeiten und Hinweise
Graphische Sammlung
Die Graphische Sammlung der
Universitätsbibliothek Heidelberg
umfasst mehr als 4.000 Blätter und
Aufnahmen. Sie beinhaltet überwiegend Portraits, Ansichten, Karten und
Pläne aus einem Zeitraum von fünf Jahrhunderten. Neben Holzschnitten,
Kupfer- und Stahlstichen, Radierungen, Lithographien und Zeichnungen
enthält sie auch zahlreiche Fotografien.
Ihren Schwerpunkt hat die Graphische Sammlung im Heidelberger und
Kurpfälzischen Raum. So sind von Heidelberger Professoren in der
Portraitsammlung beispielsweise Holzschnitte und Kupferstiche, die bis
in die Frühzeit der Universität zurückreichen, aber auch Lithographien
und Fotografien aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert vorhanden. Karten
und Stadtpläne decken überwiegend die Kurpfalz und angrenzende Gebiete
ab. Derzeit sind ca. 2.800 Graphiken online in der
Bilddatenbank HeidICON
frei verfügbar, die Sammlung wird kontinuierlich erweitert.
Kirchenburgen
Die Bildersammlung "Kirchenburgen" der
Universitätsbibliothek Heidelberg
ist eine Photodokumentation über befestigte Kirchenanlagen mit dem Schwerpunkt Baden-Württemberg.
Es wird darin der heutige, vor Ort angetroffene Zustand ab dem Jahre 2003
festgehalten. Derzeit sind ca. 3.700 Abbildungen nachgewiesen, die
Sammlung wird kontinuierlich erweitert. Weitere Informationen finden Sie
hier.
Französische Karikaturen
An der Universitätsbibliothek Heidelberg werden
im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten
Projektes "Digitalisierung und Erschließung illustrierter Kunst- und
Satirezeitschriften des 19. und frühen 20. Jahrhunderts"
(http://artjournals.uni-hd.de/)
Karikaturen aus dem deutsch-französischen
Krieg (1870/71) und der Pariser Kommune in der
Bilddatenbank HeidICON
erschlossen. Das Konvolut umfasst die Pariser Zeitschriften L'Éclipse,
Le Grelot, Le Sifflet, La Scie und Le Fils du Père Duchêne sowie die
Karikaturen- und Flugblattsammlung der neunbändigen "Collection de
caricatures et de charges pour servir à l'histoire de la guerre et de la
révolution de 1870-1871" des international tätigen Londoner Buchhändlers
Nikolaus Trübners. Die Illustrationen können gezielt nach Künstlern,
Bildtiteln, Themen und Bildgegenständen recherchiert werden. Derzeit
sind ca. 1800 Karikaturen online frei verfügbar, die Sammlung wird
kontinuierlich erweitert.
Fliegende Blätter
An der Universitätsbibliothek Heidelberg
werden im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projektes
"Digitalisierung und Erschließung illustrierter Kunst- und
Satirezeitschriften des 19. und frühen 20. Jahrhunderts"
sämtliche Karikaturen und Illustrationen
der humoristisch-satirischen Zeitschrift
"Fliegende Blätter" in
der Bilddatenbank
HeidICON
erfasst und erschlossen. Die
Illustrationen können gezielt nach Künstlern, Bildtiteln, Themen und
Bildgegenständen recherchiert werden. Derzeit sind ca. 6.300
Zeitschriftenseiten mit über 13.000 Abbildungen online frei verfügbar,
die Sammlung wird kontinuierlich erweitert.
Westfälisches Volkslied- und Tonarchiv
Das Westfälische Volkslied- und Tonarchiv umfasst ca. 9.000
Liederblätter mit hoch- und plattdeutschen Liedaufzeichnungen,
sowie mehr als 1.000 Stunden Audioaufnahmen.
Etwa 100 handschriftliche Liederbücher ergänzen die Sammlung.
Seit den 1920er Jahren wird in Westfalen gesungenes Liedgut in Wort und
Melodie dokumentiert. Darüber hinaus befinden sich Aufzeichnungen
von modernen Formen des Singens, Erzählungen, Brauchschilderungen,
Lebenserinnerungen und Wortbefragungen im Archiv.
Der gesamte Bestand wurde im Rahmen eines DFG-Projektes neu erschlossen und
größtenteils im Internet zugänglich gemacht.
Unter der Adresse
www.westfaelisches-volksliedarchiv.de lassen sich rund
10.000 Tonbeiträge und schriftlich fixierte Lieder online abrufen.
Bildarchiv der Volkskundlichen Kommission für Westfalen
Das Bildarchiv
der Volkskundlichen Kommission für Westfalen
ist eine der größten Fotografiesammlungen in NRW.
Es umfasst ca. 160.000 Fotografien und 25.000 Diapositive aus der Zeit
zwischen 1870 und heute. Die gesammelten Fotografien dokumentieren
Themenbereiche wie Haus und Hauswirtschaft, Arbeiten, Wohnen, Bräuche,
Feste, Kleidung, Frömmigkeit, Transport/Verkehr, Vereine und Freizeit.
Ein Schwerpunkt der Sammlungen liegt gegenwärtig auf Fotografien von
Menschen in ihrer alltäglichen Wohn- und Arbeitswelt.
Das Archiv wird durch Schenkungen, Ankäufe und hauseigene
Dokumentationen laufend erweitert.
Ein Großteil des Bestandes ist digital erschlossen und kann online
recherchiert werden. Bildbestellungen werden über das Internet abgewickelt.
Bibliotheca Palatina
Die Heidelberger „Bibliotheca Palatina” ist eine der wertvollsten Sammlungen
deutschsprachiger Handschriften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit.
Der gesamte Buchmalereischmuck der Heidelberger Palatina-Handschriften wurde im
Verlauf der Digitalisierung der 848 deutschsprachigen
Palatina-Handschriften in der
Universitätsbibliothek Heidelberg kunsthistorisch erschlossen.
Alle 7.000 Miniaturen sind in der
Heidelberger Bilddatenbank HeidICON
detailliert beschrieben und werden nun auch für die Recherche im BAM-Portal bereitgestellt.
Computerspiele Museum
Seit Gründung im Jahr 1997 hat das
Computerspiele Museum
eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen der digitalen,
interaktiven Unterhaltungskultur aufgebaut.
Es verfügt (Stand 2010) über rund 16.000 originale Spieletitel,
über annähernd alle historischen Heimcomputer und Konsolensysteme,
die jemals in Europa verkauft wurden, ca. 10.000 Fachmagazine und eine
umfangreiche Sammlung von weiteren Dokumenten wie Videos, Poster und Handbücher.
Das Museum ist das offizielle Archiv des Deutschen GameAward Lara.
Bestände des Münzkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin
Das Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin ist eine der
größten numismatischen Sammlungen weltweit.
Sein Sammelgebiet reicht von den Anfängen des Münzgeldes im
7. Jahrhundert vor Christus bis zu den Euros des 21. Jahrhunderts.
In der numismatischen Universalsammlung werden über 540.000 Münzen,
Medaillen, Geldscheine, Marken, Jetons, Siegel, Petschafte, Münzstempel
und historische Münzwerkzeuge aufbewahrt.
Das BAM-Portal erschließt diejenigen Bestände,
die unter www.smb.museum/ikmk
digital publiziert sind.
Der Interaktive Katalog des Münzkabinetts bietet die Möglichkeit,
sich nicht nur alle in den Ausstellungen gezeigten, sondern darüber
hinaus auch eine ständig wachsende Zahl der im Tresor des
Münzkabinetts verwahrten Objekte nach Hause zu holen,
am Bildschirm zu betrachten und mit numismatischen Hintergrundinformationen zu verknüpfen.
Internet-Portal 'Westfälische Geschichte'
Das
"Internet-Portal 'Westfälische Geschichte'"
ist das
Geschichtsportal zur Regional- und Landesgeschichte Westfalens und
Lippes - ein Kooperationsprojekt des LWL-Instituts für westfälische
Regionalgeschichte in Münster und der Stiftung Westfalen-Initiative. Der
"themenspezifische Informationspool" beinhaltet vielfältige Service- und
Informationsangebote, darunter
Informationstexte, Quellen, Ereignisse, Biografien, Karten, Literatur oder Links. Die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" bietet zudem ein Forum für Information und
Kommunikation.
Stiftung Domäne Dahlem - Landgut und Museum
Die "Stiftung Domäne Dahlem - Landgut und Museum",
ansässig in Berlin, beteiligt sich seit dem April 2009 mit
zunächst 187 Objekten am BAM-Portal.
Momentan handelt es sich noch um einen
kleinen Einblick
in die Sammlungsbestände des Museums, dessen Schwerpunkt auf Agrar- und
Ernährungsgeschichte liegt.
Die Menge der online präsentierten Objekte wird kontinuierlich vergrößert werden.
ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
Die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius ist seit April 2009 mit dem
Nachlass von Gerd Bucerius vertreten.
Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum
Das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologische Landesmuseum betreut
in seiner Plansammlung ca. 15.000 Bau- und Gartenpläne aus der Zeit vom 18. bis in das
21. Jahrhundert hinein.
In einem von der DFG geförderten Projekt wurden knapp 2.700 Pläne zur
Entwicklung einzelner Gärten und Parks und zur Gestaltung von Gedenkstätten,
darunter von KZ Mahn- und Gedenkstätten, digitalisiert.
Zu 1711 dieser Pläne kann man nun auch über das BAM-Portal
Recherchen durchführen.
Deutsches Historisches Museum
Das Deutsche Historische Museum beteiligt sich als neuester Partner mit den
Objekten
seiner Dauerausstellung am BAM- Portal.
Hierfür stellt das Museum über 6000 Datensätze zur Verfügung.
Digitale Fotothek der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
betreut heute die schönsten Zeugnisse der Kunst-, Kultur- und Architekturgeschichte
in Brandenburg-Preußen (SPSG).
Mit ihrer digitalen Fotothek beteiligen sie sich am BAM-Portal.
Die Fotothek sammelt und bewahrt historische und moderne Aufnahmen der preußischen Schlösser
und Gärten, sowie der darin befindlichen Kunstsammlungen,
die für die Forschung von herausragendem Wert sind.
Über das BAM-Portal sind
3.505 Aufnahmen aus der digitalen Fotothek,
vornehmlich die historischen Glasplattennegative,
deren Digitalisierung und Erschließung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft
und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gefördert wurde, eingebunden.
Filmarchiv
Rund 2700 Einträge zu vorwiegend dokumentarischen Filmbeständen des
Deutschen Filminstituts -- DIF
und der
Deutschen Kinemathek -- Museum für Film und Fernsehen
sowie des
Bundesarchiv-Filmarchivs
sind seit diesem Monat über das BAM Portal
abrufbar. Die Daten entstammen der
"filmarchives online"-Datenbank, die
Katalogdaten von insgesamt 18 europäischen Filmarchiven über das
Internet abrufbar macht.
BAM-Suche in Wikipedia
Seit August 2007 hat jeder Redakteur eines Wikipedia-Artikels die
Möglichkeit mittels einer Vorlage direkt im BAM-Portal eine Suche
auszulösen und so eine Verbindung zu Digitalisaten von Objekten
aus deutschen Kultureinrichtungen zu verweisen.
So, wie die Anzahl der Objekte im BAM-Portal stetig steigt, so ist
auch die Nutzung dieser Verweisung stark angestiegen.
Am 03.04.2009 wurde die
Vorlage:BAM
in 1.024 Artikeln verwendet.
Eine Liste der Artikel mit der Vorlage findet sich
hier.
Interesse an der Teilnahme?
Hier finden Sie mehr Informationen
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